1. Einführung
1.1 Ausgangssituation
Eine zentrale Aufgabe der Logistik ist die Steuerung von
Materialflüssen innerhalb von Unternehmen und zu deren Kunden. Um diese logistischen
Prozesse zu verbessern, wurden sie in den vergangenen Jahrzehnten zunehmend mit
technischen Lösungen unterstützt.
Eine der bekanntesten technischen Anwendungen ist der Einsatz von
Strichcodes, auch Barcodes genannt, die mit optischen Scannern gelesen werden können um
Materialien in kürzester Zeit automatisch zu identifizieren. Die Strichcodes
symbolisieren dabei Zahlenfolgen, die das Produkt in einer Datenbank eindeutig bestimmen.
Bedingt durch die optische Abtastung, als Voraussetzung für dieses
System, verwenden Hersteller, Logistikdienstleister und Händler allerdings oftmals
individuelle Barcodes an unterschiedlichen Stellen der Produkte, um die eigenen Prozesse
besser standardisieren zu können. Durch diese "Umbenennung" der Produkte wird
es jedoch zunehmend schwieriger, diese über die gesamte Lieferkette zu verfolgen. Aus
diesem Grund erscheint die Bestrebung der Realisierung einer Produktidentifikation mit
einer Technologie nahe liegend, die dieser Einschränkung nicht unterworfen ist, wie zum
Beispiel die Funktechnologie.
In den vergangenen Jahren wurden auf diesem Gebiet große Fortschritte
erzielt, sodass es heute möglich ist, Produkte mit einem individuellen
"Funketikett" auszustatten. Durch diese technische Neuerung ergeben sich sowohl
für die Logistikkette als auch für die Interaktion zwischen Unternehmen und Kunden
Veränderungen, die in dieser Arbeit näher betrachtet werden sollen.
1.2 Begriffsdefinitionen
1.2.1 RFID Radio Frequency
IDentfication
Unter RFID wird eine Methode verstanden, die es ermöglicht, Daten
kontaktlos lesen und speichern zu können.
1.2.2 Tag
Bezeichnung der "Etiketten" in denen die Informationen
gespeichert und mit deren Hilfe jene übertragen werden. Ein Tag umfasst sowohl den
Mikrochip, der die Informationen speichert, als auch die Sendeeinheit und die Antenne.
Diese werden oftmals auch als Transponder bezeichnet.
2. Entwicklungsschritte und technische Funktionsweise
2.1 Die RFID-Technologie ist älter als allgemein angenommen
Die Grundzüge der RFID-Technologie wurden bereits in den 60er Jahren
für den kommerziellen Einsatz zur Diebstahlsicherung entwickelt. Dabei konnte lediglich
ein Bit an Information übertragen werden, d.h. es war nur möglich, zwei Zustände zu
unterscheiden. In diesem Falle sind es "Sicherung aktiv" und "Sicherung
nicht aktiv".
In den folgenden Jahrzehnten wurde versucht, die Technologie auf
weitere Bereiche, wie die Kennzeichnung von Tieren, die Verkehrsüberwachung und die
Automatisierung auszudehnen. Vor allem im Bereich der Erhebung von Mautgebühren wurde ein
großes Potential in der kontaktlosen Datenübertragung auf Basis von Funksignalen
gesehen. Allerdings war der Einsatz der Systeme äußerst kostenintensiv, wodurch der
praktische Anwendungsbereich sehr beschränkt blieb.
Erst in den vergangenen Jahren wurde es möglich, durch veränderte
Produktionsverfahren und Massenproduktion, günstigere Produktionskosten zu erzielen und
damit die Verwendung der Technologie auch für Konsumgüter möglich zu machen.
Schwierigkeiten bei der breiten Durchsetzung ergaben sich in den vergangenen Jahren
dennoch vor allem durch die versäumte Definition internationaler Standards, auf die in
Kapitel 3.2. eingegangen werden soll.
2.2 Praktische Anwendung physikalischer Prinzipien bei RFID
2.2.1 Anwendung des Kommunikationsmodells auf RFID
Die RFID-Technologie basiert auf der Datenübertragung, oder allgemein
der Kommunikation, verschiedener technischer Komponenten. Dabei geht von einem Sender
(RFID-Tag) eine Botschaft aus, die mittels Funkwellen übertragen wird. Diese Botschaft
wird von einem Empfänger aufgenommen und anschließend an einen Computer übermittelt.
Dieser ist durch eine Datenbank in der Lage, die auf dem Tag gespeicherte Nummer eindeutig
einem Datensatz und damit einem Produkt zuzuordnen.
Die Botschaften selbst werden in aller Regel im Klartext, d.h. ohne
Verschlüsselung, übertragen. Dadurch ist jeder Empfänger, der sich im Empfangsbereich
des Senders befindet, in der Lage die darauf gespeicherten Informationen zu lesen.
2.2.2 Aufbau der RFID-Tags
RFID-Tags bestehen aus drei grundlegenden Funktionseinheiten.
Hauptbestandteil ist ein Mikrochip, auf dem die Daten gespeichert werden. Bei komplexeren
Modellen, die größere Datenmengen speichern können, entspricht der Aufbau dieses Chips
einem Von-Neumann-Rechner. Um Daten senden und empfangen zu können wird dieser Chip mit
einem analogen Sendeschaltkreis (Transponder) verknüpft, der mit einer Antenne verbunden
ist. Als letzter Bestandteil ist eine Energiequelle erforderlich, um die genannten
Funktionseinheiten zu versorgen. Auf diese soll unter 2.2.3. detailliert eingegangen
werden.
Die Größe der RFID-Tags kann durch Verwendung unterschiedlicher
Komponenten von einigen Millimetern bis zu einigen Zentimetern schwanken. Auch für das
Erscheinungsbild gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten. Gängig sind zum einen größere
Modelle an Paletten und Containern, die ungefähr die Größe einer Streichholzschachtel
haben, und zum anderen flache und flexible Modelle, die auf Grund dieser Eigenschaften
hauptsächlich für einzelne Konsumgüter verwendet werden.
2.2.3 Klassifizierung in zwei Hauptgruppen
Alle heute verwendeten RFID-Tags lassen sich in zwei Gruppen
unterteilen: diese sind aktive und passive Tags. Aktive Tags zeichnen sich dadurch aus,
dass sie in der Lage sind, die Informationen über eine eigene Energiequelle zu senden.
Die Informationen werden aber nicht zu jedem Zeitpunkt an die Umgebung ausgesandt, sondern
lediglich nach dem Erhalt eines speziellen Aktivierungssignals. Aktive Tags sind meist
größer, haben eine höhere Sendereichweite, die bis zu 30 Metern betragen kann, und
können eine größere Datenmenge aufnehmen. Durch die Verwendung einer eigenen
Energiequelle ist darüber hinaus ihre Lebensdauer beschränkt.
Passive Tags verfügen im Gegensatz dazu über keine eigene
Energiequelle und müssen daher mit Energie versorgt werden um die gespeicherten Daten
senden zu können. Dies geschieht durch das Prinzip der Induktion. Dabei kann die Antenne
des RFID-Tags, die aus mehreren Windungen besteht, als Spule angesehen werden, die sich im
Wirkungsbereich einer anderen Spule, der Antenne des eigentlichen RFID-Lesers, befindet.
Das physikalische Gesetz der Induktion kann an dieser Stelle leider nicht ausführlich
dargestellt werden, da dies den Rahmen der Arbeit sprengen würde. Ergebnis dieser
Induktion ist, dass ein kleiner Kondensator aufgeladen werden kann, der sich auf dem Tag
befindet und welcher anschließend als Energiequelle für die Datenübertragung dient.
Passive Tags können nur eine vergleichsweise kleine Datenmenge aufnehmen und haben
lediglich eine Reichweite von ca. einem Meter. Lediglich in diesem Umkreis kann die
notwendige Energie zur Verfügung gestellt werden. Passive Tags sind allerdings deutlich
kleiner und leichter als die Aktiven und haben eine nahezu unbegrenzte Lebensdauer. Der
derzeit kleinste passive RFID-Chip hat heute eine Größe von 0,25 Quadratmillimetern.
3. RFID bietet zahlreiche neue Möglichkeiten für Unternehmen
3.1 Effizientere Gestaltung von Prozessen bei einzelnen Unternehmen
Einer der führenden Hersteller auf dem Gebiet der RFID-Technologie ist
die Philips Semiconductors AG, die seit über 20 Jahren RFID-Produkte entwickelt und ein
sehr breites Spektrum auf diesem Gebiet anbietet. Die neueste Weiterentwicklung ist ein
RFID-Tag, hier "I Code" genannt, der sich durch sehr niedrige Kosten und
Wiederbeschreibbarkeit auszeichnet und sich damit besonders für die Massenanwendung
eignet. Die Tags verfügen derzeit über einen Speicher von 512 Bits und können in einer
Entfernung von 1,2 m ausgelesen werden. Pro Sekunde können durch ein
Anti-Kollisionsverfahren bis zu 30 unterschiedliche Tags ausgelesen werden. Die Etiketten
der aktuellen Generation (I Code 1-HC) haben eine Größe von unter 50x50 mm. Als
mögliche Anwendungsbereiche werden von Philips Semiconductors Einzelunternehmen gesehen,
die mit einer Vielzahl unterschiedlichster Produkte arbeiten, deren Nachverfolgung
sichergestellt werden muss. Heutzutage werden hier vor allem die bereits erwähnten und
beschriebenen Barcodes eingesetzt, die jedoch bei unterschiedlicher Größe und Form der
Produkte nur unzureichende Flexibilität besitzen. Zu den Einzelunternehmen mit adäquaten
Einsatzgebieten zählen für Philips Semiconductors vor allem Logistikdienstleister oder
auch Büchereien. Auf diese Bereiche soll daher im Folgenden eingegangen werden.
Logistikdienstleister, wie z.B. Paketdienste oder Fluggesellschaften,
müssen mit sehr unterschiedlichen Objekten zurechtkommen. Durch ausgefeilte
Transportsysteme ist es heutzutage möglich, den Warenfluss innerhalb der Unternehmen
sicherzustellen. Allerdings ist es in vielen Fällen sehr schwierig, oder gar unmöglich,
zu jedem Zeitpunkt die Position eines Objekts eindeutig zu bestimmen. Dies liegt darin
begründet, dass sich der Barcode aufgrund der unterschiedlichen Beschaffenheit der
Objekte an unterschiedlichen Stellen befindet und so beim Scanvorgang nicht automatisch
ausgelesen werden kann. In vielen Fällen kommen daher Transporteinheiten zum Einsatz,
vergleichbar mit Tabletts, die ebenfalls mit einem eigenen, an einer einheitlichen Stelle
befindlichen Barcode versehen sind, der dann maschinell eingelesen werden kann. Durch den
Einsatz von RFID-Tags wäre es nun aber möglich, die Objekte selbst an verschiedenen
Punkten eindeutig zu identifizieren und damit den Informationsfluss zu verbessern und
eindeutig zu machen. Im Falle einer Fehlfunktion, z.B. dem Verlust eines Reisekoffers
während eines internen Flughafentransports, wäre es innerhalb weniger Sekunden möglich,
das entsprechende Objekt durch das Abrufen des letzten Scannerpunkts zu lokalisieren.
4. Vom Einzelunternehmen zu einem globalen Netzwerk
Wie anhand dieser Beispiele aus der praktischen Anwendung deutlich
wurde, ermöglicht die RFID -Technologie ein hohes Verbesserungspotential innerhalb eines
Unternehmens. Allerdings kann bei diesen Lösungen ein entscheidendes Merkmal nicht
genutzt werden: Die Produkte werden nun mit RFID-Etiketten versehen, die nach
individuellen Anforderungen beschrieben worden sind und lediglich in Verbindung mit der
jeweiligen Datenbank des Unternehmen genutzt werden können. Gerade für Anwendungen wie
die Logistik innerhalb einer Supply Chain wäre es ein sehr großer Vorteil, wenn die RFID
Chips von mehreren Beteiligten genutzt werden könnten. Dazu ist jedoch eine
Standardisierung der Daten erforderlich, die auf einem Tag gespeichert werden. Des
Weiteren müsste sichergestellt werden, dass es jeden Tag nur ein einziges Mal gibt, um
dessen eindeutige Nachverfolgung zu garantieren. Dieser Schritt wurde in der Praxis lange
Zeit übersehen und erst in den letzten Jahren vorangetrieben.
4.1 Einführung des Electronic Product Code (EPC) als globaler Standard
In einem Forschungsprojekt des Massachusetts Institute of Technology
(M.I.T.), das es zusammen mit vier weiteren Universitäten und ca. 100 Unternehmen
durchgeführt hat, wurde 1999 das Auto-ID Center gegründet, das die weltweite
Standardisierung der RFID-Technologie zum Aufbau eines weltweiten Netzwerks vorantreiben
sollte.
Der nächste Schritt bestand aus einem Joint Venture von EAN
International und dem Uniform Code Council (UCC) aus dem die EPCglobal Inc. hervorging,
die das Auto-IC Center offiziell am 01.11.2003 ablöste. EPCglobal wurde als eine
unabhängige Organisation gegründet, mit der Zielsetzung den Electronic Product Code
einzuführen und dessen globale Nachverfolgung sicherzustellen. Im Direktorium von
EPCglobal, das aus 15-21 Mitgliedern bestehen soll, sind neben EAN International und dem
Uniform Code Council (UCC) auch einige Unternehmen vertreten, die sich an der Initiative
beteiligen.
Der Electronic Product Code ist der Nachfolger des Universal Product
Code (U.P.C) und besteht aus mehreren Abschnitten, die den Hersteller, das Produkt, die
Version und die Seriennummer beinhalten. Allerdings werden zusätzliche Zeichen verwendet,
um jedes Produkt einzeln zu kennzeichnen. Im Folgenden soll nun das Netzwerk des EPC
erläutert werden.
4.2 Das EPC Netzwerk als "Internet der Waren"
Um die Funktionsweise des globalen EPC Netzwerks zu darzustellen, soll
eine Dose Cherry Hydro des Unternehmens Super Cola Inc. durch die gesamte Lieferkette
verfolgt und die einzelnen Elemente an den entsprechenden Stellen erläutert werden.
- EPCs werden für kleinste Einheiten verwendet
Bei der Herstellung der Dosen wird jedes einzelne Exemplar mit einem
RFID-Tag versehen. Dieser enthält als Information lediglich den EPC und ist damit
äußerst klein und kann zu sehr niedrigen Kosten hergestellt werden.
- Größere Verkaufs- und Verpackungseinheiten haben eigene EPCs
Im Rahmen der Verpackung werden alle weiteren Einheiten, wie z.B.
Kisten oder Paletten mit eigenen RFID-Tags versehen. Der Verpackungsprozess selbst kann
durch die eindeutige Nachverfolgung noch stärker automatisiert werden.
- Alle EPCs werden beim Verlassen des Unternehmens erfasst.
Bei der Auslieferung der Waren werden mit einem Scanner, der am Tor
installiert ist, alle EPCs auf einer Palette erfasst. Somit kann jedes einzelne Produkt
und jede größere Verpackungseinheit identifiziert werden.
- Übermittlung der EPCs an ein lokales Rechnernetz
Der Scanner ist mit einem Computer verknüpft, der als Servant (Diener)
bezeichnet wird und an den die EPCs übermittelt werden. Dieser sendet über Internet eine
Anfrage an eine zentrale Object Name Service (ONS) Datenbank, die mit der Umkehrfunktion
eines Telefonbuchs verglichen werden kann. Man sendet eine Nummer an die Datenbank und
erhält die entsprechende Serveradresse.
- Zuordnung von EPC zu lokaler Adresse über einen globalen Service
Der ONS Server verknüpft den EPC mit dem Servant auf dem die
zusätzlichen Informationen über das Produkt gespeichert werden. Die Daten auf diesem
Server können von jedem anderen Servant ergänzt und gelesen werden. Die Funktion dieses
Servers kann mit Domain Name Service (DNS) Servern verglichen werden, durch den Computer
und Internetseiten im World Wide Web miteinander in Verbindung gebracht werden.
- Zuordnung des EPC zu einem Produkt eines Unternehmens
Auf einem zweiten Server, der als PML (Physical Markup Language) Server bezeichnet
wird, sind zusätzliche Informationen über das Unternehmen und dessen Produkte
gespeichert. Durch die definierte Abfolge der Kennziffern ist es möglich, den EPC einem
Produkt eines Unternehmens eindeutig zuzuordnen. Durch die Adresse des Servants, die zuvor
auf dem ONS Server gespeichert wurde, kann darüber hinaus noch das exakte Werk bestimmt
werden.
Hierdurch kann eine universelle Verbindung mit Produkten der realen Welt hergestellt
werden, wodurch Produkte zu jedem Zeitpunkt von jedem an das System angeschlossenen
Rechner identifiziert werden können.
- Verbesserungen in Lagermanagement und Distribution
Bei der Ankunft bei einer Spedition oder im Lager werden die EPCs erneut ausgelesen.
Durch Zugriff aus den ONS und PLM Servern ist es nicht mehr notwendig, die Paletten zur
Überprüfung zu öffnen. Des Weiteren kann über den Servant das Lieferziel abgerufen und
die Waren können direkt weitergeleitet oder eingelagert werden.
- Automatische Einbuchung in das Warehouse der Filiale
Bei Ankunft der Waren in der Zielfiliale werden die EPCs ein weiteres Mal ausgelesen.
Die Waren werden dann automatisch in das Warenmanagementsystem der Filiale übernommen und
sind sofort verfügbar. Auf diese Art kann die Lagerverwaltung produktgenau geführt
werden, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen.
- Monitoring der Regalbestände in Echtzeit
Durch weitere Lesegeräte, die direkt an den Regalen angebracht werden, wäre es
möglich, den Bestand eines Regals in Echtzeit aufnehmen zu können und im Bedarfsfalle
sofort zu handeln. Mit den hier gewonnenen Daten können darüber hinaus Prozesse wie
Nachbestellung und Inventur wesentlich vereinfacht werden, da die benötigten Daten
innerhalb kürzester Zeit erhoben werden können.
- . Schnellerer Bezahlvorgang des Kunden
Als letztes Element der Supply Chain könnte auch der Bezahlvorgang des
Kunden durch RFID unterstützt werden. In diesem Fall würden statt der manuell
einzulesenden Barcodes die EPC-Daten ausgelesen und die Gesamtsumme unter Zuhilfenahme der
Datenbank der Filiale ermittelt.
4.3 Bedeutung von RFID und EPC für die Supply Chain
Es konnte an diesem Beispiel dargestellt werden, welche Elemente der
Logistik durch den Einsatz von RFID-Technologie in Verbindung mit einem globalen
EPC-Netzwerk entscheidend verändert werden. Vor allem hinsichtlich der Kundenorientierung
und der Effizienzsteigerung können durch den Einsatz dieser Technologie entscheidende
Vorteile erzielt werden. Des Weiteren ist es möglich Lieferanten und Kunden noch stärker
in die logistischen Prozesse einzubeziehen und Warenströme auch über die
Unternehmensgrenzen hinaus problemlos zu verfolgen.
Bei Konsumgütern kann bei verbesserter Kundenorientierung eine bessere
Produktverfügbarkeit und geringere Lagerhaltung erzielt werden. Bei Medikamenten wäre es
möglich, gefälschte Produkte sofort zu erkennen und die Herkunft zu überprüfen. Im
Falle von Produktionsproblemen können verdorbene oder gesundheitsgefährdende Produkte in
kürzester Zeit identifiziert und vom Markt genommen werden.
Quellenverzeichnis :
Entwicklungsschritte und technische Funktionsweise
Freie Enzyklopädie Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/RFID
Das eLog-Center-Ansprechpartner für die Güterverkehrs- und Logistikwirtschaft:
http://www.elog-center.de
Unternehmenshomepage SAP AG:
http://www.sap.com/germany/aboutsap/investor/gb2003/de/pers/innovating_rd.htm
André Barts: Erläuterungen zur RFID Technologie: www.come-on.de/computer/
Philips Semiconductors: I CODE RFID Technology:
http://www.semiconductors.philips.com/markets/identification/products/icode/index.html
http://www.semiconductors.philips.com/markets/identification/articles/articles/a13/
Philips I CODE Transponder ICs
http://www.semiconductors.philips.com/markets/identification/products/icode/ic/index.html
Entwicklung eines Globalen Netzwerks
EAN International: http://www.ean-int.org/
EPC Global: http://www.epcglobalinc.org
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