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Handbuch Produktion
Gienke/Kämpf (Hrsg.):
Carl Hanser Verlag

ISBN 978-3-446-41025-1

Thema des Monats August 2001
Stand: 27.10.2008

Das E.F.Q.M. - Modell für Excellence
Prof. Dr.-Ing. Rainer Kämpf, Franziska Albrecht

1. Die European Foundation for Quality Management (E.F.Q.M.)

Die Europäische Stiftung für Qualitatsmanagement wurde 1988 von 14 führenden europäischen Unternehmen gegründet. Die E.F.Q.M. ist eine gemeinnützige Organisation auf Mitgliederbasis, hat ihren Sitz in Brüssel und zählte im Juli 2000 bereits rund 850 Mitglieder.

Die E.F.Q.M. hat sich zum Ziel gesetzt, die führende Organisation bei der Förderung von TQM in Europa zu werden. Diese Vision ist erreicht, wenn TQM als fester Wert in die Gesellschaft integriert worden ist und das europäische Management globale Wettbewerbsvorteile erreicht hat.

Die Aufgabe der E.F.Q.M. ist also die Förderung der Qualitatsbedeutung in allen Tätigkeitsbereichen einer Organisation und die Unterstützung der Unternehmen bei der Entwicklung von Qualitätsverbesserungsmaßnahmen.

Die 14 Gründerunternehmen der E.F.Q.M.:
• AB Electrolux (S) • Nestlé AG (CH)
• British Telecom (UK) • Ing. C. Olivetti &C., S.p.A. (I)
• Bull SA (F) • KLM-Royal Dutch Airlines (NL)
• Ciba-Geigy AG (CH) • Philips Electronics N.V. (NL)
• Dassault Aviation (F) • Renault (F)
• Fiat Auto S.p.A. (I) • Robert Bosch GmbH (D)
• Gebrüder Sulzer AG (CH) • Volkswagen AG (D)

2. Das E.F.Q.M. - Modell für Excellence

Das E.F.Q.M. - Modell für Excellence wurde 1991 von der E.F.Q.M. herausgegeben, um einer Organisation bei der Verbesserung ihrer Leistung zu helfen und ist inzwischen internationale Richtlinie und Zielsystem für die Einführung von TQM. Es liefert Bewertungsmaßstäbe und Schwerpunkte, um hohe Qualität in allen Ebenen des Unternehmens zu erreichen.

Laut Definition der E.F.Q.M. kann das Modell zur Bewertung des Fortschritts einer Organisation in Richtung ,,Excellence" herangezogen werden. Der Begriff "Excellence" wiederum ist definiert als überragende Vorgehensweise beim Managen einer Organisation und Erzielen ihrer Ergebnisse auf Basis von acht Grundkonzepten:

1. Ergebnisorientierung
2. Kundenorientierung
3. Führung und Zielkonsequenz
4. Management mit Prozessen und Fakten
5. Mitarbeiterentwicklung und -beteiligung
6. kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung
7. Aufbau von Partnerschaften
8. Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit

Eine Organisation, die aus der Anwendung des Modells maximalen Nutzen ziehen möchte, muss sich demzufolge zunächst einmal hinterfragen, ob sie diese acht Konzepte, die dem Modell als Grundlage dienen, voll verstanden und auch angenommen hat.

Auf dem Weg zu ,,Excellence" ist das Modell vielseitig anwendbar, zum Beispiel bei der Durchführung einer Selbstbewertung oder als Hilfe beim Erstellen eines Benchmarking, aber es bildet auch die Grundlage für die Bewerbung für den European Quality Award. Auf zwei der erwähnten Aktivitäten soll an späterer Stelle noch genauer eingegangen werden: die Selbstbewertung und die Bewerbung um den European Quality Award.

2.1 Der inhaltliche Aufbau des Modells

,,Exzellente Ergebnisse im Hinblick auf Leistung, Kunden, Mitarbeiter und Gesellschaft werden durch eine Führung erzielt, die Politik und Strategie, Mitarbeiter, Partnerschaften, Ressourcen und Prozesse auf ein hohes Niveau hebt." Auf dieser Prämisse beruht das E.F.Q.M. - Modell für Excellence.

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  • Abb. 1: Das E.F.Q.M. - Modell für Excellence

    Daraus abgeleitet ergibt sich der Gesamtaufbau des Modells mit seinen neun Kriterien. Zum einen besteht es aus drei Hauptsäulen, die das Grundschema des Modells darstellen. Diese basieren auf den drei fundamentalen Säulen von TQM - nämlich der gleichzeitigen Betrachtung von Menschen, Prozessen und Ergebnissen. Durch die Einbindung aller Mitarbeiter in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess sollen bessere Ergebnisse erzielt werden. Dazu fügen sich sechs verbindende Kriterien, die im Modell als Querbalken dargestellt sind. Diese sechs geben an, mit welchen Mitteln die Umsetzung des Modells erreicht werden soll und welche Zwischenergebnisse dafür erforderlich sind.

    Jedes der neun Hauptkriterien wird durch eine Definition charakterisiert, die die übergeordnete Bedeutung dieses Kriteriums beschreibt. Zur näheren Erläuterung der Kriterien sind von der E.F.Q.M. Teilkriterien entwickelt worden. Sie geben an, was konkret beim jeweiligen Kriterium unter Total Quality zu erstehen ist. Unter jedem Teilkriterium wiederum ist eine Aufzählung sogenannter Orientierungs- oder Ansatzpunkte zu finden. Diese sollen beispielhaft die Bedeutung des Teilkriteriums detaillierter erklären. Zwingend ist eine Ansprache dieser Ansatzpunkte nicht, jedoch wird in der Regel bei einer Bewerbung um den European Quality Award erwartet, dass bei Auslassen wichtiger Punkte eine Begründung dafür angegeben wird.

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    Abb.2: Kriterien des E.F.Q.M. -Modells

    Das EFQM - Modell stellt ein dynamisches System dar. Die Pfeile des Modells sollen dies verdeutlichen: Innovation und Lernen verbessern die Befähiger und führen dadurch zu verbesserten Ergebnissen.

    Die ganze Kraft des Modells stammt aus einem Verständnis der Beziehungen zwischen den Kriterien. Das heißt, wenn ein Prozess in einem Befähiger - Kriterium aufgelistet wird, können die Ergebnisse, die sich auf die Leistung dieses Prozesses beziehen, in einem der Ergebniskriterien erscheinen. So sind alle neun Kriterien des Modells miteinander verbunden. Manche Beziehungen sind allerdings besonders deutlich zu erkennen: zum Beispiel die Verbindung zwischen Kriterium 3 (=Mitarbeiter) und Kriterium 7 (=mitarbeiterbezogene Ergebnisse).

    Die neun Kriterien des E.F.Q.M. - Modells sind zwei Bereichen zugeordnet: Es gibt Befähiger - und Ergebnis - Kriterien. Die Ergebnis - Kriterien fragen danach, was konkret als Resultat des Vorgehens entsteht, während die Befähiger sich mit der Vorgehensweise an sich, also mit dem ,,Wie" befassen. Hierin verbirgt sich die fundamentale Erkenntnis des Modells: Es reicht nicht aus, Ergebnisse zu managen, sondern es ist auch erforderlich, die Vorgehensweise mit einzubeziehen. Ergebnisse allein liefern immer nur Informationen über die Vergangenheit, erst durch die Behandlung von Prozessen erarbeitet man sich auch Informationen über die Zukunft. Deshalb wird die Hälfte der Gewichtung auf die Befähiger gelegt, obwohl es Ergebnisse sind, die letztlich erreicht werden sollen.

    2.2 Die Ergebnis - Kriterien

    Bei diesen vier Kriterien steht vor allem die Frage nach dem ,,Was" im Vordergrund. Was wurde erreicht, welche Ergebnisse wurden in den einzelnen Kriteri en erzielt.

    Die "Schlüsselergebnisse" sind das Hauptziel, das ein Unternehmen erreichen will, deshalb kommt ihnen mit 15% eine vergleichsweise hohe Gewichtung zu. Das Kriterium "Kunden" erhält mit 20% die höchste Einzelgewichtung, weil die Zufriedenheit der Kunden als das bestgeeignete Instrumentarium zur Erreichung von Unternehmensergebnissen angesehen wird. Wichtig für das Erreichen der gewünschten Ergebnisse ist hier vor allem die langfristige Kundenzufriedenheit.

    Der Aspekt der "mitarbeiterbezogenen Ergebnisse" wird als eigenes Kriterium aufgeführt, weil heutzutage immer mehr Produkte dienstleistungsabhängig sind, d.h. direkt vom Verhalten der Mitarbeiter.

    Das letztes Ergebnis - Kriterium, die "gesellschaftsbezogenen Ergebnisse" ist in dem E.F.Q.M. - Modell für Excellence enthalten, weil es sich heute kein Unternehmen mehr leisten kann, trotz guter Produkte seine Verantwortung bezüglich Umwelt oder sozialen Verhaltens nicht wahrzunehmen. Ein Unternehmen mit schlechtem Image bezüglich dieser Kriterien hat durchaus Probleme, seine Produkte zu vertreiben.

    2.3 Die Befähiger - Kriterien

    Bei den Befähiger - Kriterien (auch als ,,Mittel und Wege" bezeichnet) wird danach gefragt, ,,Wie" etwas gemacht wird? Hier handelt es sich um Vorgehensweisen. Diese fünf Kriterien sind eine der größten Anforderungen an die Erfüllung der Modellvorgaben, denn es ist wesentlich schwieriger darzustellen, wie etwas gemacht wird und zu begründen, warum es so und nicht anders erfolgt, als schlicht Fakten und Ergebnisse aufzuzählen.

    Das Kriterium "Prozesse" ist als größtes Einzelkriterium dieser Kategorie gewichtet und umfasst alle wesentlichen Fragen, die mit Prozessen verbunden werden können. Zum Beispiel die Herstellung, Lieferung und Betreuung von Produkten und Dienstleistungen, aber auch die Pflege von Kundenbeziehungen gehören zu diesem Kriterium.

    Die Prozesse laufen nicht von alleine, sondern werden von Menschen betrieben. Die Beteiligung der "Mitarbeiter" an der Gesamtaufgabe des Unternehmens und ihre damit verbundene Bevollmächtigung zur Durchführung eigenständiger Aufgaben ist einer der Hauptgesichtspunkte in dem Kriterium ,,Mitarbeiter".

    Bei dem Kriterium "Partnerschaften & Ressourcen" steht der sorgfältige Umgang mit finanziellen und nichtfinanziellen Ressourcen im Vordergrund. Außerdem wird die Pflege von externen Partnerschaften (Lieferanten, Kooperationspartner, etc.) hier betrachtet.

    Besonders wichtig bei dem Kriterium "Politik & Strategie" ist, wie diese beiden Aspekte auf die Gesamtorganisation ausgedehnt werden, damit alle am gleichen Strang ziehen.

    Das letzte Kriterium "Führung" behandelt das Führungsverhalten des Managements. Eine generelle Orientierung durch die Führung im Unternehmen ist sehr wichtig und muss vor allem vorgelebt werden.

    3. Die Bewertung des E.F.Q.M. - Modells für Excellence

    3.1 Die RADAR Logik

    Kernstück des E.F.Q.M. - Modells für Excellence ist die sogenannte RADAR - Logik.

    Diese Logik basiert auf vier Elementen:

    Results (Ergebnisse)
    Approach (Vorgehen)
    Deployment (Umsetzung)
    Assessment (Bewertung)
    Review (Überprüfung)

    Hinter diesen vier Elementen verbirgt sich ein Konzept, welches einer Organisation folgendes empfiehlt: Als erstes sollte sie die Ergebnisse festlegen, die sie mit ihrem Strategie- und Planungsprozess erzielen möchte. Daraufhin muss eine umfassende Anzahl fundierter Vorgehensweisen geplant und entwickelt werden, um gegenwärtig und zukünftig die geforderten Ergebnisse zu erreichen. Als nächstes sollten die Vorgehensweisen systematisch angewendet werden, wobei die Sicherstellung einer vollständigen Umsetzung von Bedeutung ist. Die verwendeten Vorgehensweisen und deren Umsetzung sind anschließend einer Beurteilung und Uberprüfung durch Überwachung und Auswertung der erzielten Ergebnisse zu unterziehen. Daraus sind bei Bedarf Verbesserungen zu identifizieren, zu priorisieren, zu planen und einzuführen.

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    Abb. 3: Die RADAR - Logik

    3.2 Die Bewertungsmethodik: Anwendung der RADAR - Logik

    Die RADAR - Logik dient den Organisationen nicht nur als Konzept und zur Unterstützung bei der Umsetzung des E.F.Q.M. - Modells für Excellence, sondern es werden auch im Rahmen der Verleihung des European Quality Awards mit Hilfe dieser Logik die Punkte auf die einzelnen Kriterien verteilt.

    3.2.1 Die Gewichtung der Kriterien

    Die Gewichtung der neun Hauptkriterien lässt sich direkt dem Modell entnehmen. Die angegebenen Prozentzahlen im E.F.Q.M. - Modell für Excellence ergeben aufaddiert genau 100%, damit haben die einzelnen Kriterien relatives Gewicht, d.h. jede Prozentzahl spiegelt den relativen Anteil des Einzelkriteriums am Gesamtmodell wieder. Außerdem hat auch jedes Teilkriterium ein eigenes Gewicht. Innerhalb jedem Befähiger -Kriterium erhält jedes Subkriterium gleiches Gewicht. D.h. zum Beispiel: die Kriterien 1a, 1b, 1c und 1d machen jeweils ein Viertel des Gewichts von Kriterium 1 aus. Ausnahmen bestehen bei den Ergebnis - Kriterien. Hier sieht die Gewichtung wie folgt aus:

    Kriterium 6a 75% Kriterium 8a 25%
    Kriterium 6b 25% Kriterium 8b 75%
    Kriterium 7a 75% Kriterium 9a 50%
    Kriterium 7b 25% Kriterium 9b 50%

    3.2.2 Die Bewertung der Ergebnis - Kriterien

    Die Bewertung der Ergebnis - Kriterien erfolgt unter Verwendung des "Ergebnis – Elements" der RADAR - Logik. Danach werden die Angaben und Nachweise zu den nachfolgenden Aspekten berücksichtigt, die entsprechend auch in der RADAR - Bewertungsmatrix wiederzufinden sind.

    1. Positive Trends

    Der Anwender des Modells sollte durch die Bewertung tatsächlicher Zahlen finanzieller und nichtfinanzieller Art die Qualität der Ergebnisse ermitteln. Dabei werden insbesondere positive Trends erwartet, das heißt, die Organisation muss Daten mehrerer Jahre vorweisen können (mindestens 3 Jahre). Entsprechend ist eine mehrjährige Vorbereitungszeit erforderlich.

    2. Ziele

    Die Ziele, sollen angemessen sein und erreicht oder sogar übertroffen werden. Dies setzt natürlich voraus, dass zuvor eine Zielsetzung festgelegt wurde.

    3. Vergleich

    Die eigene Leistung soll mit den Ergebnissen anderer Unternehmen verglichen werden, vor allem soll das Ergebnis dieser Vergleiche für die Organisation günstig ausfallen. Dieses Benchmarking gestattet einem Unternehmen, die eigene Position am Gesamtmarkt darzustellen und zu beurteilen. Fehlende Benchmarking - Daten in einer Bewerbung deuten immer auf ein relatives Anfangsstadium im TQM - Prozess hin.

    4. Ursachen

    Die Ergebnisse der Organisation sollten auf die Vorgehensweisen zurückzuführen sein. Die Ergebniskriterien werden in diesem Punkt dahingehend untersucht, ob ihre Aussage im Hinblick auf eine TQM - Anwendung verstanden wird. Das heißt, ob die Ergebnisse interpretiert und anschließend auf die Prozesse zurückgeführt werden, um diese zu verbessern.

    5. Umfang

    Als letztes ist bei der Betrachtung der Ergebniskriterien zu berücksichtigen, inwieweit der Umfang der Ergebnisse auf das gesamte Unternehmen anzuwenden ist. Der Umfang sollte dabei alle relevanten Unternehmensbereiche abdecken.

    3.2.3 Die Bewertung der Befähiger - Kriterien:

    Jedes der Teilkriterien der Befähiger - Kriterien wird nach den Elementen "Vorgehen", "Umsetzung" und "Beurteilung & Überprüfung" bewertet.

    Dabei wird die ZahI der vergebenen Punkte beeinflusst durch Nachweise bezüglich der folgenden Gesichtspunkte.

    A) Element ,, Vorgehen":

    A1. Fundiert

    Es sollen klar begründete, gut definierte und gestaltete Prozesse nachgewiesen werden, die auf die Interessengruppen ausgerichtet sind.

    A2. Integriert

    Ein Vorgehen, das die Strategie und Planung unterstützt und das dort, wo es zweckmäßig erscheint, mit anderen Vorgehensweisen verknüpft ist, wird als optimal angesehen.

    B) Element ,, Umsetzung":

    Es soll ein Nachweis dafür erbracht werden, dass das Vorgehen eingeführt ist und dass das es auf strukturierte Art und Weise, also systematisch, umgesetzt ist.

    C) Element ,,Beurteilung & Überprüfung":

    1. Messung

    Eine regelmäßige Messung der Effektivität des Vorgehens und der Umsetzung sollen stattfinden.

    2. Lernen

    Lernorientierte Aktivitäten werden optimalerweise verwendet, um beste Praktiken und Verbesserungspotentiale zu identifizieren.

    3. Verbesserung

    Ergebnisse von lernorientierten Aktivitäten werden analysiert und verwendet, um Verbesserungspläne zu entwickeln und Maßnahmen einzuführen.

    3.2.4 Die Bewertungswerkzeuge

    Um den Anwendern des EFQM - Modells für Excellence bei Punktevergabe und Bewertung zu helfen, hat die EFQM mit der RADAR - Bewertungsmatrix und der WEGWEISER - Karte zwei unterstützende Verfahren entwickelt.

    3.2.4.1 Die RADAR - Bewertungsmatrix

    Die RADAR - Bewertungsmatrix ist die Bewertungsmethode, die bei der Ermittlung der Gesamtpunktzahl für den EQA verwendet wird. Sie kann aber natürlich auch von Organisationen eingesetzt werden, die Punktzahlen für ein Benchmarking oder andere Zwecke verwenden wollen.

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    Abb.4: RADAR – Bewertungsmatrix (Ergebnisse)

    Im ersten Schritt der Bewertung wird mit Hilfe dieser Matrix jedem Teilkriterium eine prozentuale Bewertung zwischen 0% und 100% zugeordnet. Dies wird erreicht, indem alle Elemente und Attribute der Matrix für jedes Teilkriterium des Modells berücksichtigt werden. Anschließend wird dann daraus ein Gesamtergebnis zwischen 0% und 100% abgeleitet. Dieses Gesamtergebnis stellt den Erfüllungsgrad des betrachteten Kriteriums in % dar. Danach werden unter Verwendung der Vorlage ,,Zusammenfassung der Bewertung" die Prozentwerte von allen Teilkriterien zusammengestellt. Somit kann danach anhand der im E.F.Q.M. - Modell dargestellten Gewichtung der Hauptkriterien eine Gesamtpunktzahl auf einer Skala von 0 - 1.000 Punkten ermittelt werden.

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    Abb. 5: RADAR-Bewertungsmatrix (Befähiger)

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    Abb. 6: Zusammenfassung der Bewertung

    3.2.4.2 Die WEGWEISER - Karte

    Die WEGWEISER - Karte ist kein Hilfswerkzeug für die Punktvergabe, sondern sie erleichtert bei einer Selbstbewertung die Bestimmung von Verbesserungsmöglichkeiten und das Erstellen von Verbesserungsplänen. Die WEGWEISER - Karte gibt im wesentlichen die RADAR - Logik wieder. Sie besteht aus einer Reihe von Fragen, die im Rahmen einer Selbstbewertung schnell beantwortet werden können. Diese Fragen lassen sich sowohl auf die Hauptkriterien als auch auf die Teilkriterien anwenden. Die Anwendung erfolgt ganz einfach, indem man ein Haupt- oder Teilkriterium auswählt und dann die Fragen aus dem entsprechenden Ergebnis- oder Befähigerabschnitt stellt. Durch dieses Abfragen werden Lücken aufgedeckt, wodurch das Durchführen von Verbesserungsmaßnahmen möglich wird.

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    Abb. 7: WEGWEISER - Karte

    4. Die Selbstbewertung

    Eine Selbstbewertung nach dem E.F.Q.M. - Modell für Excellence beinhaltet eine umfassende, systematische und regelmäßige Beurteilung und Überprüfung von Tätigkeiten und Ergebnissen des eigenen Unternehmens, durchgeführt von den eigenen Fach- und Führungskräften anhand des Modells. Inzwischen ist das E.F.Q.M . - Modell zum wichtigsten Werkzeug für die Selbstbewertung von Unternehmen geworden. Die Bewerber um den European Quality Award repräsentieren nur einen sehr kleinen Teil der Anwender dieses Modells. Viele führen interne Selbstbewertungen durch und vergleichen sich so anhand gemeinsamer Bezugspunkte mit anderen.

    4.1 Der Nutzen der Selbstbewertung

    Die Selbstbewertung bringt für die durchführende Organisation eine Reihe von Vorteilen mit sich. Eines der überzeugenden Argumente ist, dass sich mit Hilfe des E.F.Q.M.-Modells die Stärken und Verbesserungspotentiale der Organisation klar identifizieren lassen. Das Unternehmen kann erkennen, welche Fortschritte es auf dem Weg zu Excellence bereits gemacht hat und welchen Weg es noch vor sich hat. Die Selbstbewertung ist demzufolge nicht nur eine hervorragende und auch notwendige Vorbereitung auf eine Bewerbung für den European Quality Award, sondern erleichtert durch das standardisierte Modell als international anerkannten Bezugspunkt den Vergleich mit anderen Unternehmen. Außerdem sollte auch hervorgehoben werden, dass die Selbstbewertung die Mitarbeiter des Unternehmens auf allen Ebenen und in allen Organisationseinheiten an der Prozessverbesserung beteiligt und ihnen dadurch ein besonders starkes Gefühl der Zugehörigkeit vermittelt. Die Mitarbeiter können sich so mit der Organisation besser identifizieren, fühlen sich durch selbständiges Arbeiten ernst genommen und sind dadurch motiviert, ihren Beitrag zum Unternehmensergebnis beizutragen.

    4.2 Die Selbstbewertungsmethoden

    Je nach Organisation ist die Notwendigkeit einer individuellen Vorgehensweise zur Berücksichtung interner Anforderungen und Umstände gegeben. Ein für alle Organisationen allgemein gültiges Vorgehen gibt es nicht. Primäre Faktoren zur Festlegung der richtigen Vorgehensweise in einer Organisation sind ihr gegenwärtiger Wissensstand und ihr Reifegrad bezüglich Selbstbewertung und Modell, vor allem sollten auch die zur Verfügung stehenden Ressourcen der Organisation und ihr Engagement für das Projekt bei der Wahl der passenden Methode berücksichtigt werden. Grundsätzlich stehen die folgenden Selbstbewertungsmethoden zur Auswahl, sie können beliebig miteinander kombiniert und / oder erweitert werden.

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    Abb.8: Selbstbewertungsmethoden

    Fraqebogen: diese Methode kann sehr schnell durchgeführt werden und ist mit relativ wenig Aufwand verbunden, vorausgesetzt, ein erprobter Fragebogen liegt bereits vor. Vor allem zur Ermittlung eines Meinungsbildes der Mitarbeiter über die aktuelle Situation einer Organisation ist diese Methode geeignet, aber auch als Ergänzung zu einer der nachfolgenden Vorgehensweisen kann sein Einsatz hilfreich sein.

    Matrixdiagramm: Hier findet eine auf die jeweilige Organisation zugeschnittene Leistungsmatrix (im Rahmen des E.F.Q.M. - Modells) Anwendung, in der eine Reihe von Aussagen bewertet werden (zum Beispiel von Level 1 bis 10).

    Workshop: Die Selbstbewertung mittels Workshop läuft in fünf Schritten ab:

    Schulung aller Beteiligten, Datenerhebung, Bewertungsworkshop, Vereinbarung von Verbesserungsmaßnahmen und Fortschrittsüberwachung anhand von Maßnahmenplänen. Dieses Vorgehen ist natürlich mit wesentlich mehr Aufwand verbunden als die zwei zuvor erläuterten, hat allerdings den Vorteil, dass sich das Management der Organisation aktiv an der Selbstbewertung beteiligen muss.

    Standardformulare: Diese Methode stellt eine Möglichkeit zur Reduzierung des Aufwands im Vergleich zur simulierten Award - Bewerbung dar. Hier wird in Form von standardisierten Formularen jedes Teilkriterium des E.F.Q.M. - Modells bewertet. Nach der Ausarbeitung dieser Formulare durch Einzelpersonen oder Teams aus der Organisation kann die Selbstbewertung von geschulten Gutachtern oder den Teams selbst vorgenommen werden.

    Simulation einer Bewerbung um den E.Q.A.: Diese Selbstbewertungsmethode umfasst die vollständige Bewerbungsdokumentation. Dies ist die mit Abstand aufwendigste Art der Durchführung, außerdem ist der Bedarf an eingesetzten Ressourcen sehr hoch. Allerdings sind die Ergebnisse, die sich hierbei ergeben, mit einem sehr hohen Grad an Genauigkeit erstellt und damit die zuverlässigsten.

    4.3 Der Selbstbewertungsprozess

    Der Selbstbewertungsprozess als solcher, bleibt für alle Organisationen der gleiche, egal welche Methode verwendet wird. Die Einführung des Selbstbewertungsprozesses wird von der E.F.Q.M. als Strategie zur Leistungsverbesserung empfohlen. Außerdem bereitet eine mehrmalige Durchführung die Organisation auf die Bewerbung um den European Quality Award vor.

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    Abb.9: Selbstbewertungsprozess

    Als erstes gilt es, Engagement zu entwickeln, das heißt vor allem in der Führungsebene aber auch bei allen anderen Mitarbeitern Überzeugung für die Durchführung einer Selbstbewertung zu erreichen. Die Zustimmung der Leitung der Organisation für die Anwendung des E.F.Q.M. - Modells sollte vor allem durch zunehmendes Verständnis für das Modell gewonnen werden. Ist dieser erste Schritt bewältigt, so muss die Selbstbewertung geplant werden: Organisationseinheit(en) werden ausgewählt und abgegrenzt, die Methode muss festgelegt werden und eventuell wird auch ein Pilotprojekt definiert. (Bei erstmaliger Durchführung einer Selbstbewertung wird in der Regel im Rahmen eines Pilotprojektes eine Organisationseinheit ausgewählt und überprüft, bevor die Selbstbewertung einheitenübergreifend oder auf Unternehmensebene eingeführt wird.) Danach werden Teams zur Durchführung der Selbstbewertung definiert und geschult, Assessoren (= Gutachter) werden z.B. anhand von E.F.Q.M. - Fallstudien ausgebildet. Daraufhin ist es an der Zeit, die geplante Vorgehensweise zur Selbstbewertung in der Organisation allgemein bekannt zu machen, umfassende Informationen der betroffenen Bereiche zu sammeln und die Datenerhebung vorzunehmen. Nachdem das alles erfolgreich durchgeführt wurde, kann die Selbstbewertung - je nach gewählter Methode - beginnen. Auf der Grundlage der Selbstbewertung wird ein Maßnahmenplan, also ein Aktionsplan für Verbesserungen, erarbeitet. Unrealistisch ist hierbei der Versuch, sich allen Verbesserungsmöglichkeiten gleichzeitig zuzuwenden; übliche Ressourcen lassen das nicht zu. Zudem mag es einige Verbesserungsmöglichkeiten geben, deren Inangriffnahme aufgrund des Kerngeschäftes wenig Sinn macht. Deshalb sollte man Kriterien für eine Priorisierung festlegen und Prioritäten setzen. Bei der Priorisierung kann man sich z.B. an folgenden Punkten orientieren: Was ist die Vision und die Mission der Organisation? Wo liegen derzeitige Prioritäten und was sind die strategische Pläne? Was sind die Schlüsselprozesse der Organisation? Daraufhin werden Verbesserungsteams gebildet und entsprechende Ressourcen bereitgestellt und anschließend der Maßnahmenplan durchgeführt. Beim nächsten Assessment, welches typischerweise nach 1-2 Jahren erfolgt, kann der Fortschritt überprüft werden.

    Um tatsächliche und nachhaltige Verbesserungen zu erzielen, ist die zyklische Wiederholung der Beurteilung einer Maßnahme nach ihrer Durchführung erforderlich.

    5. Der European Quality Award

    Der E.Q.A. ist die europäische Antwort der E.F.Q.M. auf den US-amerikanischen Malcolm Baldrige National Quality Award (MBNQA) und den Deming Application Prize, der in Japan verliehen wird.

    Organisationen mit hohem Qualitätsniveau, die eine Selbstbewertung erfolgreich nach dem E.F.Q.M. - Modell durchgeführt haben und zu dem Schluss kommen, dies auch öffentlich zu dokumentieren, können sich somit seit 1992 um den europäischen Qualitätspreis bewerben. Dieser Preis wird seither jährlich von der E.F.Q.M. ausgeschrieben. Er ist ein ideeller Preis, das heißt er ist nicht mit Geld dotiert. Seine Sponsoren sind die E.F.Q.M., die Europäische Kommission und die European Organisation for Quality (EOQ). Ziel der Sponsoren ist es, Total Quality Management in Europa zu verbreiten, um die Stellung der europäischen Industrie auf dem Weltmarkt zu festigen und auszubauen.

    Seit 1997 wird in enger Anlehnung an das E.F.Q.M. - Modell für Excellence auch in Deutschland ein Qualitätspreis verliehen, der ,,Ludwig-Erhard-Preis". Gründe für eine Bewerbung um den E.Q.A. gibt es viele. Hervorgehoben werden sollte jedoch die Tatsache, dass sie den Fokus des Selbstbewertungsverfahrens schärft und der Organisation hilft, das interne Selbstbewertungs-verfahren zu bewerten. Zudem liefert die Bewerbung um den E.Q.A. gegen die Zahlung eines geringen Betrages objektive externe Bewertung der Position der Organisation anhand des E.F.Q.M. - Modells für Excellence durch Experten. Sie bietet also die optimale Gelegenheit, von erfahrenen externen Führungskräften zu lernen.

    Zuerst wurde der E.Q.A. nur für Großfirmen ausgeschrieben. inzwischen gibt es jedoch vier verschiedene Kategorien:

    • Großfirmen
    • Öffentlicher Sektor seit 1996
    • Unabhängige KMU (<250 Mitarbeiter) seit 1997
    • KMU -Tochtergesellschaften seit 1997

    Jedes Jahr werden für jede der vier Kategorien die Gewinner bestimmt. Eine Auszeichnung können durchaus mehrere Organisationen erhalten. Den Europäischen Qualitätspreis jedoch bekommt nur jeweils eine Organisation verliehen, denn der E.Q.A. wird an diejenige Organisation verliehen, die in ihrer jeweiligen Kategorie die Beste und somit der erfolgreichste Vertreter von Total Quality Management in Europa ist.

    5.1 Der Bewerbungsvorgang

    Die Anmeldung der Organisation in Form der Einreichung des Bewerbungsformulars bei der E.F.Q.M. in Brüssel muss bereits spätestens im November des Vorjahres erfolgen. Bei der Abgabe der Bewerbungsunterlagen im darauffolgenden Februar ist die Bezahlung einer Gebühr in Höhe von 10.000 Euro (8.000 Euro) für Organisationen mit mehr (weniger) als 250 Mitarbeitern fällig.

    Die Bewerbungsunterlagen selbst müssen in englischer Sprache geschrieben sein und dürfen nicht mehr als 75 DIN A 4 Seiten (KMU: max. 35 Seiten) umfassen. Diese Unterlagen müssen folgenden Inhalt aufweisen: Ein Deckblatt, das Bewerbungsformular und die Absichtserklärung zur Bewerbung, des weiteren natürlich ein Inhaltsverzeichnis, außerdem ist in max. 4 Seiten ein Überblick über die Organisation, d.h. Information über den Bewerber und seine Aktivitäten, zu geben. Der letzte und auch wichtigste Bestandteil der Bewerbungsunterlagen ist die sogenannte Begleitdokumentation. Sie stellt den größten Teil der Bewerbung dar. Hier wird die Umsetzung der neun Kriterien und Unterkriterien des E.F.Q.M. - Modells für Excellence erläutert. Dieser Teil kann aus der Selbstbewertung der Organisation abgeleitet sein.

    Nach Eingang der vollständigen Bewerbungsunterlagen bei der E.F.Q.M., wird jede Bewerbung einem Team von 4 - 8 Assessoren (= Gutachter) zugeordnet, das dann die Bewertung vornimmt. Assessoren sind erfahrene Manager europäischer Unternehmen und Hochschuldozenten, die zuvor von der E.F.Q.M. geschult wurden. Jeder Assessor aus dem Team muss nun die Bewerbung unabhängig von den anderen beurteilen. Dabei wird jedes Kriterium unter den Aspekten ,,Stärken" und ,,Verbesserungspotentiale" bewertet. Dies erfolgt mit Unterstützung der RADAR - Bewertungsmatrix und des Formulars ,,Zusammenfassung der Bewertung". Daraufhin müssen die Gutachter einen Konsens finden, der die Ansichten des gesamten Teams widerspiegelt. Im Rahmen eines Konsens - Meetings werden die einzelnen Ergebnisse der Teammitglieder vorgestellt und diskutiert. Anschließend wird ein Konsens - Protokoll erstellt und das Ergebnis der Jury mitgeteilt.

    Die Jury, europäische Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft, bestimmt auf Grundlage der Bewertungen der Assessoren die Finalisten. Damit wählt sie die Bewerber aus, die vor Ort besucht werden. Dies erfolgt, um sicherzustellen, dass alle Bewerber, die die gestellten Anforderungen voraussichtlich erfüllen, genauer betrachtet werden können, bevor die endgültigen Entscheidungen getroffen werden. Im Juni / Juli finden die Besuche vor Ort statt. Die sogenannten ,,site visits" bei den Finalisten werden von den Assessoren - Teams, die auch bereits die Bewerbungen bewertet haben, durchgeführt. Dabei soll die Bewerbung überprüft werden. Außerdem können auf diesem Weg etwaige Unklarheiten beseitigt werden und es kann ein Eindruck vom Betriebsklima bei den Bewerbern gewonnen werden. Das Team vor Ort korrigiert gegebenenfalls das ursprüngliche Konsens - Ergebnis und unterbreitet anschließend der Jury die endgültige Beurteilung des Bewerbers.

    Aufgrund der Berichte über die Besuche vor Ort wählen die Jury - Mitglieder daraufhin diejenigen Bewerber aus, die eine Auszeichnung erhalten sollen und entscheiden, wer der Preisträger ist. Beim Gewinner des European Quality Awards handelt es sich um den Besten unter denjenigen, die eine Auszeichnung erhalten. E.Q.A. - Gewinner sind in aller Regel Unternehmen, die etwa 650-700 Punkte oder mehr erreichen. 1.000 Punkte wurden noch nie von den Assessoren vergeben. Im darauffolgenden August erhält jeder Bewerber seinen persönlichen Feedback-Bericht zugeschickt. Dieser Bericht, der von den Assessoren erstellt wird, soll die Bewertung einer Bewerbung verdeutlichen und gleichzeitig die wesentlichen Stärken sowie diejenigen Bereiche, in denen Verbesserungen angebracht sind, aufzeigen. Für viele Bewerber ist der Feedback-Bericht der Hauptgrund für die Beteiligung an der Preisbewerbung. Der Umfang des Berichts ist davon abhängig, ob der Bewerber vor Ort besucht wurde oder ob das Feedback allein auf Grundlage der Bewerbungsunterlagen erstellt wurde. Der Aufbau ist jedoch immer gleich: Als erstes erfolgt ein kurzer Überblick über den Bewertungsvorgang für die Bewerbungen des entsprechenden Jahres. Im zweiten Teil sind allgemeine Kommentare zur Bewerbung der Organisation zu finden, sowie ein Bewertungsprofil für die einzelnen Kriterien. D.h. die individuellen Kernstärken und Verbesserungspotentiale werden im Hinblick auf jedes einzelne Teilkriterium erläutert. Der dritte Teil enthält eine Tabelle, die für jedes Kriterium die Punktzahl anzeigt, die die Bewerbung dieser Organisation im Rahmen von 10% -Intervallen erreicht hat. Zudem ist hier in 50-Punkt - Intervallen auf einer Skala von 0 - 1.000 angegeben, welche Gesamtpunktzahl das Unternehmen erhalten hat. Anschließend ist noch eine Matrix beigefügt, die zeigt, wie die erreichte Punktzahl bei allen Bewerbern im entsprechenden Jahr verteilt war.

    Im Oktober erfolgt die Verleihung des E.Q.A. und der Auszeichnungen. Der Gewinner des Europäischen Qualitätspreises darf sich frühestens nach 5 Jahren wieder für den Award bewerben.

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    Literatur:

    lnformationsbroschüren der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsmanagement:

    • ,,Das E.F.Q.M. - Modell für Excellence"
    • ,,Die acht Eckpfeiler der Excellence"
    • ,,Excellence einführen"
    • ,,Excellence bewerten"
    • ,,Bewerbungsbroschüre zum Ludwig-Erhard-Preis"
    • ,,lnformationsbroschüre zum Ludwig-Erhard-Preis"
    Kobjoll, Klaus: ,,Abenteuer European Quality Award"
    Heller, Robert: ,,The Quality makers"

    Internet - Homepages:

    www.efqm.org

    www.deutsche-efqm.de

    www.lenz-consult.com